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Beschreibung der Arbeitsgruppen

AG1 Zusammenarbeit zwischen Organisationen

In zahlreichen Projekten des ersten Förderaufrufs ist die Verbesserung von Kooperationsprozessen zwischen Organisationen ein wichtiges oder sogar das zentrale Ziel. Neben der Zusammenarbeit zwischen Jobcentern und Trägern der Rentenversicherung werden teil-weise auch Schnittstellen z.B. zu Krankenkassen, Leistungserbringern der medizinischen Versorgung oder betrieblichen Akteuren adressiert. Entsprechend der übergeordneten Thematik der Fachkonferenz sollen in der Arbeitsgruppe vor allem Fragen der Begleitforschung zur Optimierung solcher Kooperationsprozesse und -strukturen diskutiert werden: Welche konzeptionellen und methodischen Ansätze werden von rehapro-Begleitforschungen verfolgt? Welche Erfahrungen liegen bereits vor, welche Hindernisse sind ggf. aufgetaucht?

AG2 Änderungen innerhalb der Organisation

Einige der Modellprojekte des Bundesprogramms rehapro streben eine Verbesserung der internen Abläufe und Strukturen an. Diese haben u.a. zum Ziel, dass gesundheitliche Einschränkungen besser erkannt werden und die Betroffenen früher bzw. genauer unter-stützt werden können. Innerorganisatorische Änderungen können sich ausdrücken in der Qualifizierung und Professionalisierung, in Neuzuschnitten von Aufgaben und Verantwortlichkeiten oder auch der Einführung von Screening- und Prognosemaßnahmen. Eingeladen sind die Begleitforschungen, die in ihrem Forschungsvorhaben Wirkungen und Implikationen innerorganisatorischer Maßnahmen untersuchen möchten.

AG3 Personenbezogene Leistungen

Rehapro-Modellprojekte zeichnen sich unter anderem dadurch aus, neue Leistungen anzubieten, die bisher grundsätzlich oder für einige Personengruppen nicht zur Verfügung standen. Ziel dieser Leistungen ist es, Ressourcen der Teilnehmer*innen zu stärken, indem bisherige Leerstellen in der Versorgung ausgeglichen und passgenaue sowie personenbezogene Angebote entwickelt werden. Beispiele hierfür sind die ganzheitliche Unterstützung von Teilnehmer*innen, die besondere Berücksichtigung des Arbeitskontextes, die Verknüpfung von medizinischer Rehabilitation und LTA, oder die Flexibilisierung von Leistungen. Wissenschaftler*innen sind eingeladen, sich über ihre Evaluationsdesigns zur Analyse innovativer individueller Leistungen sowie deren theoretische und praktische Vor- und Nachteile auszutauschen.

AG4 Fallmanagement

Eine Reihe von Modellprojekten, die im Rahmen von rehapro gefördert werden, erproben die Einführung oder den Ausbau des Fallmanagements. Die Konzepte reichen von einer intensiven Bedarfs- und Ressourcenermittlung über ein personenspezifisches Coaching und eine intensivere Begleitung über Rechtskreis-grenzen hinweg bis hin zur Vernetzung möglicher Leistungserbringer. Ziel ist es, den Zugang zu Leistungen zu verbessern, eine Betreuungskontinuität zu gewährleisten und Abläufe bei Zuständigkeitswechseln zu optimieren. Die Arbeitsgruppe lädt die wissenschaftlichen Begleitungen ein, Fragen nachzugehen, die sich mit den Varianten des Fallmanagements und möglichen Evaluationskonzepten hierzu befassen.

 

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