Ziele der Programmevaluation?preview=preview

Ziele der Programmevaluation

Das Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – rehapro“ wird durch eine Programmevaluation wissenschaftlich begleitet. Der Gesetzgeber gibt im § 11 Absatz 5 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX) vor, dass das BMAS die Wirkungen des Bundesprogramms rehapro untersuchen soll und hierfür Dritte mit der Wirkungsforschung beauftragen kann. Die daraus resultierenden Anforderungen an die Modellprojekte sind in der Förderrichtlinie und in der Förderbewilligung beschrieben.

Die Programmevaluation setzt sich folgende inhaltlichen Schwerpunkte:

  1. Vergleichende Analyse der in den Modellprojekten verfolgten Ansätze und Herangehensweisen.
  2. Welche unterstützenden Ansätze und Herangehensweisen etwa in der Prävention, Früherkennung, Rehabilitation und Nachsorge erweisen sich als besonders zielführend von Leistungsberechtigten im SGB II bzw. Versicherten im SGB VI?
  3. Welche organisatorischen Maßnahmen und Formen der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit zwischen den Trägern der Grundsicherung für Arbeitsuchende, den Trägern der Gesetzlichen Rentenversicherung, den Trägern anderer sozialer Sicherungssysteme und anderen beteiligten Akteuren sind wirksam und geeignet?
  4. Welche Möglichkeiten zu Verallgemeinerbarkeit und Verstetigung der modellhaft erprobten Ansätze bestehen?
  5. Welche Ergebnisse und Wirkungen aufgrund des Bundesprogramms sind insgesamt festzustellen?

Mit diesen Untersuchungsschwerpunkten erfüllt die Programmevaluation ihren gesetzlichen Auftrag und schafft einen Mehrwert gegenüber der wissenschaftlichen Begleitung, über die viele der Modellprojekte verfügen.

Alle für die Evaluation erhobenen Daten (z.B. Befragungen, Dokumentenanalysen) werden nur von den mit der Programmevaluation beauftragten Forschungsinstituten ausgewertet und verwendet. Gegenüber dem BMAS, sonstigen Institutionen und der Öffentlichkeit werden die Ergebnisse nur in aggregierter Form und damit anonymisiert ausgewiesen.